Autorin Waltraut Lang auf Facebook

Dienstag, 10. März 2015

Abend für Abend


Liebt Ihr nicht auch des Abend Lied,
der vom Tag nimmt leise Abschied?

Die Blätter der Bäume rascheln im Chor,
und die Vögel steigen empor

um von hoher Warte aus
diesem Chor zu zollen ihren Applaus.

Sie stimmen in den Chor mit ein
mit ihren Stimmen so klar und fein.

Ich liebe diese ruhigen Momente
und greife dann auch gern zu meinem Instrumente.

Ich spiele schon von Kindheit an die Flöte,
und das besonders gern beim Anblick der Abendröte.

So lasse ich den Tag leise ausklingen,
und habe dann die Kraft morgen neue Dinge zu vollbringen.

In dem Sinne wünsche ich Euch Allen einen schönen Abend
und später eine gute Nacht!





©Waltraut Lang


Warmes Wetter erfüllt uns mit Tatendrang

Moin, Moin aus Sievern von der Waterkant,
dem heute schon fast sommerlichen Land.

Doch sollten wir wohl nicht zu fest damit rechnen, dass das Sommerwetter bleibt,
wartet erst einmal ab, was der Gesell April so mit uns treibt!

Trotzdem ist es schön, das Wetter auch mal wieder von der warmen Seite zu sehen.
Es belebt die vom Winter morschen Glieder , dann wird es wohl bald Zeit zum Mähen.

Aber spürt Ihr nicht auch diesen Tatendrang,
der mit dem warmen Wetter fand bei uns umgehend Eingang.

Ich habe für den heutigen Feierabend jedenfalls mehr Pläne als Zeit,
all das, was im Winter nicht ging und gewartet hat eine Ewigkeit

will jetzt plötzlich erledigt werden,
aber nun mal langsam mit den jungen Pferden!

Es werden kommen noch wärmere Tage,
dass wissen wir doch, da gibt es keine Frage!

In dem Sinne wünsche ich Euch einen erfolgreichen und stressfreien Frühlingstag!

©Waltraut Lang


Montag, 9. März 2015

Der Lauf der Zeit


Geht es Euch auch manchmal so,
dass Ihr in der heutigen Zeit nicht immer werdet froh?

Zuviel hat sich geändert im Lauf der Zeit,
und manchmal ist man das wirklich Leid!

Wir haben den Älteren damals Respekt gezollt,
heute hört man oft, Ihr seid nicht mehr gewollt!

Ihr seid zu teuer und nehmt Jüngeren den Arbeitsplatz,
tretet ab, sonst gibt es hier noch Rabatz!

Und viele Ältere kommen auch nicht mehr mit
wenn es geht nur noch um Bytes und Bit!

Aber wartet ab, Ihr werdet auch irgendwann alt!
Dann wird auf einmal Eure Wohnung bleiben kalt.

Denn denkt Ihr denn, dass die nächste Generation
wird anders denken als Ihr und Euch verschon'?

Die Hoffnung stirbt zuletzt,
und mit diesen mahnenden Worten komme ich zum Ende jetzt!

Was Du nicht willst, dass Dir man tu,
das füg auch keinem Anderen zu!

Das wussten schon unsere Vorväter nur zu gut,
und sie handelten danach, ich ziehe vor ihnen den Hut!

Also denkt nach bevor Ihr leichtfertig urteilt,
ob Ihr nicht gehandelt habt übereilt!

In vielen Betrieben holt man die Alten schon wieder her,
denn das Wissen von Generationen wiegt doch schwer!

In dem Sinne wünsche ich Euch Allen eine erfolgreiche Woche!

©Waltraut Lang


Sonntag, 8. März 2015

Frühlingsgefühle


Wie lange haben wir auf ihn gewartet,
aber nun hat er endlich durchgestartet.

Der Frühling hat heut Einzug gehalten.
Bleibt er nun? Da sind die Meinungen gespalten!

Letztes Jahr war er im April noch da,
hoffen wir, dass dies wird ein besseres Jahr.

Nun sind auch die Vögel wieder zurück,
sie zwitschern zu hören, was für ein Glück!

Ich liebe es ihren Liedern zu lauschen,
begleitet von der Blätter leisem Rauschen.

Durch die Wärme, die der Frühling mit sich bringt,
ein leises Lied auch in mir klingt.

'Hinaus, hinaus in die frische Luft.
Kommt, lasst uns genießen den Frühlingsduft!'

Der Frühling lässt uns auch werden wieder aktiver.
Kein Wunder war der Winter uns doch gefahren in die Glieder!

Ich freue mich schon auf viele Tage unter freiem Himmel,
und dann wird auch bald wieder ertönen des Eiswagen Gebimmel!

Also, nun können sie kommen, die wärmeren Tage,
denn, was das angeht, war der Winter 'ne echte Plage!

In dem Sinne wünsche ich Euch einen frühlinghaften Start in die neue Woche!

©Waltraut Lang (Text)
www.gbpicsonline.com (Bild)







Samstag, 7. März 2015

Ein Brief an den Lieben Gott

Lieber Gott, was habe ich Dir getan,
warum hast du mir genommen den Mann?
Er war der Einzige, den ich je gewollt,
und dafür, dass ich ihn getroffen, habe ich Dir Dank gezollt!
Für mich war er das große Wunder,
er liebte mich, auch wenn ich mal wurde runder!
Jetzt bin ich ganz allein,
muss das denn wirklich sein?
Die Leute sagen, alles geschähe aus einem Grund.
Aber ich stehe nur vor einem großen Abgrund!
Meine Welt ist vor meinen Augen einfach verschwunden,
ich sag's wie's ist, ganz unumwunden.
Es ist so schwer, allein zu sein,
die Zeit zieht an mir vorüber tagaus, tagein.
Mein Mann war mein wahrer Seelengefährte,
mit seiner Liebe er mich täglich nährte.
Nun ist es so, als ob ein Teil von mir einfach ist weg,
und es war eine Einbahnstraße ohne Rückweg.
Ich könnte eingehen jede Wette,
dass wenn mein Liebster die Wahl gehabt hätte,
er mich nicht hätte zurückgelassen allein,
also, noch einmal meine Frage, warum musste das sein?

©Waltraut Lang






Frühling

Moin, Moin aus dem sonnigen Sievern!

Der Frühling zeigt sein frühes Gesicht
und bringt uns wieder mehr Licht!

Seid ehrlich, es ist in den kalten Jahreszeiten
doch deprimierend, dass die Dunkelheit dauert "Ewigkeiten".

Das Tageslicht erfreut uns nur kurz,
und dann ist da ja schließlich auch noch der Temperatursturz.

Drum lasst uns hoffen, dass der Frühling jetzt bleibt.
Wir haben jetzt doch endlich genug der Kapriolen, die der Winter so treibt.

In dem Sinne wünsche ich Euch ein wunderschönes Wochenende!

©Waltraut Lang

Bildquelle: www.gbpicsonline.com


Donnerstag, 5. März 2015

Der "Kleine Freitag"


War euch vielleicht schon bekannt, 
dass der Donnerstag auch "kleiner Freitag" wird genannt?

Das finde ich recht kurios,
und ganz und gar nicht famos.

Leute macht Euch doch nichts vor!
Wer denkt, dass er am Donnerstag schon ruhen kann, ist ein Tor!

Das Wochenende kommt doch früh genug.
Alles Andere ist doch nur Trug!

In dem Sinne...


©Waltraut Lang


Montag, 2. März 2015

Neue Abenteuer der Hausfrau wider Willen vom Februar 2015


Also, man hat es wirklich schwer, wenn man nicht schon früh gelernt hat, einen Haushalt zu führen, zu kochen und was noch so alles dazugehört.

Im Februar hatte ich mir vorgenommen, mehr zu kochen und zu backen - oder sollte ich besser sagen, Experimente damit zu machen. Es stellte sich heraus, dass das gleichzeitig auch eine gute Ablenkung war, denn die Zeit vergeht doch recht schnell, wenn man versucht was Gutes zu schaffen. Vor allen Dingen bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass Kochen und Backen auch eine KUNST ist. So einfach, wie das bei anderen aussieht, ist es garantiert nicht. Hier nun einige kleine Anekdoten aus meinen Bestrebungen:

In einem Kochrezept stand, dass ich weiche Butter unterrühren solle. Also habe ich mir gedacht, warum denn den Herd anschmeißen, um weiche Butter zu erhalten. Legen wir die Butter doch einfach kurz auf die Heizung. Das sollte reichen. Hätte es vielleicht auch, wenn ich nicht über einen Besuch meine Butter total vergessen hätte. Wir saßen so schön bei Kaffee und Kuchen, da hörten wir plötzlich ein lautes 'Tropf, Tropf', das offensichtlich von der Heizung herrührte. 'Oh mein Gott', dachte ich noch so bei mir. 'Hoffentlich leckt der Heizkörper nicht. Das würde mir bei allem anderen gerade noch fehlen!' Bei näherem Hinschauen entdeckte ich dann, dass die Butter doch ein klein wenig zu weich geworden war. Es war noch nicht viel weggetropft, glücklicherweise, aber eines ist klar: Ich werde die Methode, zu weicher Butter zu kommen, nicht noch einmal versuchen. Zumal sie sich trotz Allem immer noch nicht besonders gut verrühren ließ. Da war die Methode des Auflösens im Topf auf dem Herd doch besser!!!

Minutensteaks: Da hatte ich mir Minutensteaks mitgebracht und wollte mir ein schnelles und schmackhaftes Mittagessen daraus machen. Also gesagt, getan. Ich tat Margarine in die Pfanne, gab die Steaks dazu und drehte die Steaks ein paar mal hin und her. Allerdings dachte ich so bei mir: 'Eine Minute nur, das kann doch nicht sein - die brauchen doch bestimmt länger bis sie durch sind. Und die sehen ja auch immer noch so hell aus. Müssen die nicht goldbraun sein wenn sie fertig sind?' Ihr könnte Euch denken, was mit den Steaks passiert war, als ich sie ca. 10 Minuten (5 Minuten von jeder Seite) in der Pfanne ließ. Sie waren zäh. Das habe ich dann erst einmal auf das Fleisch geschoben, aber ich bin dann von einer "richtigen" Hausfrau schnell aufgeklärt worden, dass Minutensteaks nun einmal zäh werden wenn man sie zu lange brät! Nicht umsonst würden die Dinger Minutensteaks heißen. Hinzu kommt, dass das Braten mit Margarine keine gute Idee gewesen ist. Ich musste mich dann erst einmal aufklären lassen, dass man Fleisch am Besten mit Öl in der Pfanne zubereitet, denn dann liefe man auch nicht Gefahr, dass das Fleisch anbrennt bevor es durch ist. Gemüse könne man mit Margarine braten, aber wenn ich z.B. bei Pilzen ein besonderes Aroma wünschen würde, dann sollte ich besser Butter nehmen. Ihr seht schon, warum ich das Kochen inzwischen als eine Kunst bezeichne. Wie viel einfacher war es doch, als ich noch nur "Genießerin" sein konnte und keine Aktien in der Zubereitung des Essens hatte. Mein lieber Mann war ein hervorragender Koch. Da werde ich wohl noch viele Jahre experimentieren müssen bevor ich an sein Können herankommen.

Selbst das Einfrieren und erneute Auftauen von Brot war für mich ein Buch mit sieben Siegeln. 'So schwer kann das ja nicht sein', dachte ich mal wieder so bei mir. Ich nahm einen Gefrierbeutel, tat das überschüssige Brot hinein - die Mengen, die man handelsüblich kaufen kann sind meist für eine Person viel zu viel - und packte es in das Gefrierfach. So weit, so gut. Aber als es dann an das Auftauen ging, machte ich so ziemlich alles falsch, was man falsch machen kann. Ich war dummerweise der Meinung gewesen, dass man die Tüte aufmachen müsse damit die Feuchtigkeit abziehen kann. Dabei wusste ich allerdings noch nicht, dass auch dem Brot selbst dabei Feuchtigkeit entzogen würde. Das Ergebnis dieser Vorgehensweise war natürlich Brot, dass nicht mehr so frisch war, wie ich es ursprünglich eingefroren hatte, sondern eigentlich war es jetzt kaum noch essbar. Und es schmeckte auch überhaupt nicht mehr, es war richtig fade. Von Zwiebelaroma keine Spur mehr. Aber natürlich wird bei mir nichts weggeworfen, wenn es sich vermeiden lässt. Soviel habe ich damals von meiner Oma gelernt, man findet immer eine Möglichkeit, alles zu verwerten, sei es als Futter für Tiere (Ponies, Kaninchen, Geflügel, Schweine...), die sich sehr darüber freuen, oder aber im Fall von Brot, kann man das Brot auch rösten und entweder mit Zucker bestreuen und so essen oder kleinschneiden und Suppen und Saucen damit verfeinern.

Soviel erst einmal von der "Front". Mir sind so viel mehr Pannen passiert, aber davon später mehr. Ich habe auch angefangen, mir solch kleine Vorfälle sofort als Stichworte zu notieren damit ich später nicht lange nachdenken muss, worüber ich denn schreiben will.

Ich hoffe, Ihr habt Spaß an meinen kleinen Pleiten und Pannen, und für mich gilt: Ich nehme alles mit Humor und Gelassenheit, denn mein oberstes Gebot ist, nie zu verlernen, mich über mich selbst lustig zu machen. Und wenn Ihr vielleicht denkt, 'Wie kann man nur so schusselig oder vielleicht sogar dumm sein, dann denkt doch einfach mal an die Zeit zurück, in der Ihr selbst angefangen habt, etwas zu lernen, worin Ihr heute vielleicht sogar Meister seid! Also bis demnächst, natürlich nur wenn Ihr mögt!

©Waltraut Lang



Sonntag, 1. März 2015

Lachen ist gesund!

Leider kann ich nichts daran ändern, dass das Wochenende schon wieder so gut wie vorbei ist, aber dafür kann ich euch noch etwas zum Lachen mit auf den Weg geben, denn bekanntlich ist Lachen ja stets gesund, und vielleicht hilft es Euch ja, einen guten Start in die Woche hinzulegen!

Und nehmt es nicht persönlich, Männer. Beim nächsten Mal trifft es bestimmt wieder uns Frauen!

In dem Sinne wünsche ich Euch Allen nun eine gute Nacht und morgen einen stressfreien Start in die neue Woche!


Im Märzen der Bauer

ERINNERT IHR EUCH NOCH


Lang, lang ist's her, doch ich habe dieses Kinderlied nie vergessen!

1. Im Märzen der Bauer die Rösslein anspannt.

Er setzt seine Felder und Wiesen instand.

Er pflüget den Boden er egget und sät

und rührt seine Hände frühmorgens und spät.

2. Die Bäuerin, die Mägde sie dürfen nicht ruh´n.

Sie haben im Haus und im Garten zu tun.

Sie graben und rechen und singen ein Lied

und freu´n sich, wenn alles schön grünet und blüht.

3. So geht unter Arbeit das Frühjahr vorbei.

Dann erntet der Bauer das duftende Heu.

Er mäht das Getreide, dann drischt er es aus.

Im Winter da gibt es manch herrlichen Schmaus.

mündlich überliefert